In China wurde bereits vor knapp 2000 Jahren die Krankheitsbehandlung durch Druckpunkt-Massage praktiziert. Es handelt sich hierbei um eine physiotherapeutische Behandlungsform, die zu den üblichen medizinischen Verfahren ergänzt werden kann.
Bei der Reflexzonen-Massage wird davon ausgegangen, dass sich alle Organe und Muskelgruppen auf unserer Hautoberfläche spiegeln. Diese Punkte, die durch Energiebahnen miteinander verbunden sind, befinden sich am Rücken, Fuß, Hand, Ohr, Schädel und Nase.
Meist wird die Reflexzonen-Massage an den Füßen vorgenommen, da hier die meisten wirksamen Punkte sitzen. Die einzelnen Nervenendpunkte an den Fußsohlen werden durch Druck gereizt, so dass eine entspannende und auch heilende Wirkung erreicht werden soll.
Die Reflexzonen-Massage ist hilfreich bei:
- Menstruationsbeschwerden
- Migräne
- Verdauungsstörungen
- Schlafstörungen
Um eine Fußreflexzonen-Massage erfolgreich durchzuführen, muss der Masseur vorab die Füße des Patienten abtasten, damit er erkennt, welche Organe er behandeln muss. Sind alle Organe gesund, hat der Patient auch keine Schmerzen beim Abtasten der Reflexzonen. Hat er Schmerzpunkte entdeckt, geht der Therapeut gezielt mit dynamischen Auf- und Ab-Bewegungen dagegen vor.