Aromatherapie

Die Aromatherapie hat heute wieder an Bedeutung gewonnen, wurde für den Wellness-Bereich sozusagen wieder neu entdeckt. Dabei handelt sich hier um einen uralten Zweig der Naturheilkunde. Auf chinesischen Schriftrollen, die bereits mehr als 4000 Jahre alt sind, konnte man die Anleitung zur Herstellung und Anwendung spezieller aromatischer Essenzen nachlesen.

Bei der Aromatherapie werden die Öle in Form von

-       Bädern

-       Massagen

-       Inhalationen

-       Tees oder

-       Einreibungen

angewandt.

 

Die Öle – auch als ätherische Öle bezeichnet – werden größtenteils aus Duftpflanzen gewonnen. So werden Rosenöle, Öle aus Thymian, Rosmarin, Jasmin, Lavendel, Kamille und Sandelholz zur Aromatherapie verwendet.

Die Aromatherapie unterscheidet zwei Arten der Anwendung. Zum einen über den Geruchssinn des Menschen, zum anderen über Aromatherapie-Massagen. Bei letzterer muss der Therapeut sehr versiert im Bereich der Massage sein und über ein breites Wissensspektrum im Bereich der Eigenschaften ätherischer Öle verfügen.

So wirkt die Aromatherapie in der Form der Inhalation direkt auf die Organe. Lavendelöl wirkt beruhigend, Jasmin regt an, Orangen- und Zitronenöl zeigen positive Wirkungen auf den Gemütszustand.

Die Aromatherapie kommt auch bei Erkältungen zum Einsatz, bestimmte Heilkräuter und Gewürze, wie Salbei und Zitronenmelisse, werden zur Inhalation und zur oralen Einnahme verwendet.

 

Die Schulmedizin sieht diese Form der Anwendung äußerst skeptisch. Die Begründung liegt darin, dass Öle bei verschiedenen Menschen verschiedene Wirkungen zeigen können, so dass es auch teilweise zu allergischen Reaktionen kommen kann.
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