Klangschalen-Massage

Die Klangschalen-Massage wird auch Klangmassage genannt und ist eine Massage, die im Wellnessbereich entspannend und beruhigend wirkt und daher bei Stress empfohlen wird.

 

Im esoterischen Bereich gibt es ebenfalls Klangtherapien, bei denen Klangschalen in Zusammenhang mit den Chakras verwendet werden. Bei der Klangschalenmassage werden die Klangschalen auf den bekleideten Körper gesetzt und angeschlagen. Es gibt auch Methoden, bei denen die Klangschalen direkt über den Körper gehalten werden, ohne ihn dabei zu berühren, und auch Methoden im Wasser sind bekannt.

Der Schall des erzeugten Tons überträgt sich auf den Körper, was von diesem als Vibration wahrgenommen wird. Der Körper des Menschen besteht überwiegend aus Wasser, welches durch die Schallwellen des Klangs in Bewegung versetzt wird.

Letztendlich wirkt dieser Effekt wie eine innere Massage der Körperzellen. So werden körperliche und auch seelische Verspannungen und Blockaden gelöst. Die feinen Vibrationen mobilisieren zudem die Selbstheilungskräfte und setzen schöpferische Energien frei und lassen die Energien auch ungehindert durch den Köper fließen. Mit dieser Methode soll man das Leben angeblich angst- und sorgenfreier genießen können. Jedoch gibt es für diese Theorie keine wissenschaftlichen Belege. Eine weitere Erklärung für die positive Wirkweise besteht darin, dass durch die Klangschalen bestimmte Töne erzeugt werden, die den verschiedenen Chakren zugeordnet werden können und diese entsprechend beeinflussen.

 

Mit Hilfe der Klangmassage werden Störungen der Chakren harmonisiert und positiv beeinflusst. Die jeweiligen Klangschalen im Wellnessbereich werden nach persönlicher Vorliebe ausgewählt und dienen ausschließlich der Förderung der Entspannungsfähigkeit. Der Ursprung der Klangschalenmassage liegt in Indien und im Himalaya, im Gebiet des heutigen Tibet. Mit einer Klangschale soll Buddha abgebildet worden sein, so dass Klänge bei buddhistischen Ritualen eine bedeutende Rolle spielen.

In den Westen kamen die Klangschalen 1959 mit tibetischen Mönchen, die nach der Besetzung Tibets durch China in den Westen flohen. Die Herstellung der Schalen wurde in der Himalaya-Region zwischen 1900 und 1940 fast völlig aufgegeben. Angeblich spielen auch im tibetisch-buddhistischen Heilwesen Messingschalen mit einer unterschiedlichen Legierung eine wesentliche Rolle. Heute werden Klangschalen aus Indien oder Nepal importiert, um in Heil- und Lebenshilfepraxen für therapeutische Behandlungen eingesetzt zu werden. Es gibt sogar Ausbildungen zum „Klangmassage-Therapeuten“, die in einem Workshop angeboten werden. Klangschalen kann man sich auch für Zuhause anschaffen.

Beim Abaton Vibra-Versand kosten 14 Klangschalen, die dem „Planetenton“ entsprechen, ungefähr 10.000 Euro. Letztendlich ist festzuhalten, dass diese Methode aus der Esoterik kommt und dass Entspannung mit Sicherheit möglich ist. Darüberhinausgehende Behandlungen sind jedoch weder wissenschaftlich nachvollziehbar noch glaubwürdig. Im deutschsprachigen Raum ist der bekannteste Vertreter der Klangmassage Peter Hess. Er bietet auch Ausbildungsseminare an und besitzt eine eigene Produktionsstätte für Klangschalen. Er arbeitet mit einem Musikethnologen aus Nepal zusammen und vertritt die Theorie, dass die Töne der Klangschalen die zu behandelnde Person in einen tranceähnlichen Zustand versetzt.

Die erzielte Wirkung sei Ritualen von Schamanen sehr ähnlich. In einem solchen Zustand seien Veränderungen auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene möglich. Nach Aussage von Therapeuten kann in der Körpertherapie die Klangmassage bei der Aufarbeitung eines Traumas helfen. Die Klänge dringen in das „Körpergedächtnis“ vor und lösen das Trauma. In Deutschland dürfen solche Therapien aber nur von therapeutisch ausgebildeten Personen durchgeführt werden.

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